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Die Bedeutung der Digitalisierung für Augenoptiker: Was gehört dazu und welche Förderungen gibt es?

Die Digitalisierung hat längst Einzug in alle Branchen gehalten, auch in die Augenoptik. Doch was bedeutet das konkret für Augenoptiker, welche Bereiche gehören zur digitalen Transformation in einem augenoptischen Betrieb und welche Fördermöglichkeiten können in Anspruch genommen werden?

28. Februar 2024
Die Bedeutung der Digitalisierung für Augenoptiker: Was gehört dazu und welche Förderungen gibt es?
Die Bedeutung der Digitalisierung für Augenoptiker: Was gehört dazu und welche Förderungen gibt es?

Wir fragten bei der AOS Unternehmensberatung nach. Dort kennt man sich aus, immerhin haben die Experten dort täglich mit allen Fragen rund um eine effiziente, moderne und wirtschaftlich sinnvolle Unternehmensgestaltung zu tun.

Unternehmensberater Ingo Kemmer, Experte insbesondere für Existenzgründungen, sagt:

„Zu den Aspekten der Digitalisierung in einem Augenoptiker-Betrieb zählen unter anderem:

1. Anbindung von Instrumenten und Messgeräten und Softwarelösungen für Kundendaten: Moderne Technologien ermöglichen die direkte Übertragung von Messdaten an zentrale Systeme, was nicht nur Zeit spart, sondern auch Fehler minimiert. Bei vielen Augenoptikern durchlaufen die Kunden mehrere Stationen im Betrieb. Es liegt auf der Hand, dass die Messdaten direkt zentral abgelegt werden, anstatt später alles händisch in die Software einzugeben. Von Übertragungsfehlern einmal ganz zu schweigen. Darüber hinaus sind Vorgänge besser nachvollziehbar, da idealerweise alles von einer Stelle aus abrufbar ist.

2. Erhebung von Stammdaten des Kunden und Einwilligungen: Digitale Lösungen vereinfachen die Verwaltung von Kundeninformationen und Einwilligungen, indem sie direkt in digitalen Systemen erfasst und gespeichert werden können. Das ist einfach, schnell, minimiert Fehler und spart auch Papier – das freut nicht zuletzt die Umwelt.

3. Bestellwesen: Durch die Digitalisierung können Bestellprozesse optimiert werden.

4. Vorbereitung der Finanzbuchhaltung: Digitale Schnittstellen zwischen Betrieb und Steuerbüro ermöglichen eine vereinfachte Erfassung und Übertragung von Belegen, was Zeit spart und Fehler reduziert.

5. Marketing: Digitales Marketing bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kundenansprache und -bindung, sei es durch Social-Media-Kampagnen, Newsletter oder Online-Werbung.“

Laut des Experten ist die Digitalisierung nicht nur eine Chance, die Effizienz der betrieblichen Abläufe zu steigern, sondern kann auch eine Antwort auf den Fachkräftemangel und die zunehmende Bürokratisierung der Betriebe sein. Durch die Automatisierung von Prozessen und die zentrale Verwaltung von Daten können Augenoptiker Zeit sparen und Ressourcen effektiver nutzen.

Betriebe, die sich noch mehr um die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse kümmern möchten, scheuen wohlmöglich potentielle Kosten. Hier hat Ingo Kemmer gute Nachrichten:

"Insgesamt zeigt sich, dass die Digitalisierung für Augenoptiker von zentraler Bedeutung ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Das sieht auch die Politik. Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung gibt es daher sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene.“

Ingo Kemmer
Ingo Kemmer

Hier zwei Beispiele für Förderungen auf Bundesebene:

  • Förderprogramm "go-digital" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Mehr dazu hier.

  • KfW-Kredit Nr. 380 für innovative Vorhaben und innovative Unternehmen.

Mehr dazu hier.

Quelle: optikernetz.de

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