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Christian Müller erhält Ehrenzeichen in Gold
Am Wochenende vom 7./8. März kam der Zentralverband der Augenoptiker und
Optometristen (ZVA) zu seiner Mitgliederversammlung in Lübeck zusammen,
wo turnusmäßig auch Neuwahlen unter anderem des Präsidiums stattfanden.
In diesem Rahmen wurde der bisherige ZVA-Präsident Christian Müller mit
dem ZVA-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet und zugleich zum
Ehrenpräsidenten ernannt.

Mit dem ZVA-Ehrenzeichen in Gold
würdigt der Zentralverband Christian Müller für seinen langjährigen
ehrenamtlichen Einsatz, seine fachliche Weitsicht und seinen
nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Augenoptik und
Optometrie.
In seiner Dankesrede betonte Müller, dass ihm bei
allen berufspolitischen Entwicklungen neben der Integration der
klinischen Optometrie auch die handwerklich saubere und fachlich
korrekte Arbeit im Betrieb ein besonderes Anliegen gewesen sei. Dies
gelte sowohl für die Brillenanpassung als auch für die
Kontaktlinsenanpassung. Zugleich erinnerte er an die berufspolitische
Auseinandersetzungen, etwa um den Stellenwert der Meisterqualifikation,
und unterstrich die große Bedeutung der Arbeitsrichtlinien für die
Entwicklung des Berufsstandes.
Während seiner Amtszeit hat Christian
Müller den Verband fachlich und strategisch nachhaltig mitgestaltet. Er
setzte sich insbesondere für die Sicherung und Weiterentwicklung der
Arbeits- und Qualitätsrichtlinien sowie für einen belastbaren Rahmen der
Bedingungen in der beruflichen Aus- und Fortbildung ein.
Des
Weiteren stand der gebürtige Sauerländer stets für die Einheit des
Berufsstandes und trat konsequent für eine Weiterentwicklung des Berufes
in Meisterschulen und Hochschulen ein. Dabei hatte er stets im Fokus,
Augenoptik und Optometrie gemeinsam weiterzuentwickeln. Auch die
Förderung des beruflichen Nachwuchses, die Stärkung der Mitgliederbasis
und die Schärfung eines einheitlichen Berufsbildes gehörten zu den
Zielen, die er über viele Jahre mit Nachdruck verfolgte. Auf
europäischer Ebene vertrat Christian Müller die Interessen der deutschen
Augenoptik in verschiedenen Gremien und trug dazu bei, ihre besondere
Struktur auch im internationalen Kontext sichtbar zu machen. Mit Blick
auf das neu formierte Führungsteam des Verbandes zeigte sich Müller
zuversichtlich. Der Verband, so sein Fazit, sei in sicheren Händen.
Christian
Müller übernahm 1986 gemeinsam mit seiner Frau Birgit den Betrieb
Saarner Optik in Mülheim an der Ruhr. Sein umfangreiches ehrenamtliches
Engagement begann mit der Wahl in den Vorstand der damalige
Augenoptikerinnung Essen 1988, in der er verschiedene Funktionen
ausübte. Daneben war er Obermeister der Augenoptikerinnung Rhein-Ruhr
und Vorsitzender des Landesinnungsverbandes Nordrhein und ist bis heute
als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger tätig.
Christian Müller gehörte dem ZVA-Vorstand seit 2007 an. Von 2009 bis
2023 war er 14 Jahre lang Vizepräsident des Verbandes und erreichte
damit eine in der Verbandsgeschichte außergewöhnlich lange Amtszeit. Von
2023 bis 2026 stand er dem ZVA als Präsident vor.
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