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ERFA-light Januar 2026: Schwacher Jahresauftakt

Der Start ins Jahr 2026 verläuft für die an der ERFA-light teilnehmenden Augenoptikbetriebe deutlich unter Vorjahresniveau. Wie die aktuelle Auswertung des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) für Januar 2026 zeigt, wirken sich das anhaltend schwache Konsumklima und die Kaufzurückhaltung spürbar auf Umsatz- und Stückzahlen aus.

24. Februar 2026
ERFA-light Januar 2026: Schwacher Jahresauftakt
ERFA-light Januar 2026: Schwacher Jahresauftakt

Deutliche Rückgänge bei Umsatz und Absatz

Im Vergleich zum Januar 2025 sank der Gesamtumsatz im Januar 2026 um 11,2 Prozent auf 42.656 Euro. Besonders betroffen ist das Brillensegment mit einem Minus von 13,5 Prozent. Auch bei Fassungen (-10,7 Prozent) und Gläsern (-12,9 Prozent) zeigen sich zweistellige Rückgänge.

Noch klarer wird die Entwicklung bei den Stückzahlen: Brillen verzeichnen einen Rückgang von -16,7 Prozent, Fassungen -15,5 Prozent und Gläser -14,1 Prozent.

Positiv entwickelt haben sich lediglich die Durchschnittspreise so der ZVA. Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg bei Brillen um 3,9 Prozent auf 643 Euro, bei Fassungen um 5,7 Prozent auf 186 Euro und bei Gläsern um 1,3 Prozent auf 208 Euro.

Diese Preissteigerungen federn die starken Stückzahlverluste zwar ab, können die Umsatzrückgänge jedoch nicht vollständig kompensieren.

Refraktionen ebenfalls rückläufig

Auch im Bereich der Refraktionen zeigen sich Rückgänge. Die Eigenrefraktionen sanken um 11,9 Prozent, ärztliche Verordnungen sogar um 20,6 Prozent. Der Anteil des Krankenkassenumsatzes liegt bei 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent).

Blick auf den Monatsverlauf 2025

Das Jahr 2025 war insgesamt von einem deutlichen Auf und Ab geprägt. Nach einem starken November endete das Jahr verhalten. Im Vergleich zum Dezember 2025 stagnierten die Umsätze im Januar 2026 weitgehend, bei leicht rückläufigen Stückzahlen.

Betriebsgrößen entwickeln sich unterschiedlich

Auffällig ist die unterschiedliche Entwicklung je nach Betriebsgröße. Während kleinere und mittlere Betriebe (bis 750.000 Euro Jahresumsatz) teils deutliche zweistellige Umsatzrückgänge verzeichnen, konnten große Betriebe mit über 750.000 Euro Jahresumsatz ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielen.

Auch bei den Durchschnittspreisen zeigen größere Betriebe die stabilste Entwicklung.

Quelle: ZVA; Bild via pexels.com

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