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Mister Spex SE erzielt solide Fortschritte im dritten Quartal 2025
Mister Spex SE hat im dritten Quartal 2025 seine Profitabilität
weiter verbessert und die Transformation des Unternehmens konsequent
fortgesetzt.
Der Nettoumsatz belief sich im dritten Quartal auf rund 47 Mio. Euro, was einem Rückgang von 18 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, und die gezielte Reduzierung von Rabattaktionen im Online-Geschäft sowie den Ausstieg aus margenschwachen internationalen Märkten widerspiegelt.
Das vor mehr als einem Jahr gestartete Transformations- und Restrukturierungsprogramm „SpexFocus” hat die Kostenstruktur deutlich verschlankt und die operative Effizienz gesteigert. Diese Maßnahmen führten im Jahresverlauf zu einer signifikanten Verbesserung des EBIT.
Auf dieser Grundlage entwickelt sich Mister Spex weiter hin zu einer Kultur der kontinuierlichen Verbesserung. Dadurch wird sichergestellt, dass Effizienz, Kostendisziplin und Leistungsoptimierung fest in der Organisation verankert sind und als dauerhafte Leitprinzipien künftig alle Entscheidungen und Prozesse prägen sollen.
Erweiterung des stationären Portfolios durch gezielte Akquisition
Im dritten Quartal unterzeichnete Mister Spex Verträge zur Übernahme von vier Optikgeschäften in Berlin, Krefeld, Brühl und der Bielefeld Region.
Die vier Standorte verfügen über eine starke lokale Kundenbasis und erfahrene Teams und erzielten zusammen einen Jahresumsatz von rund 4 Mio. Euro bei einer EBITDA-Marge von über 10 % (inklusive Miete). Mit diesen gezielten Akquisitionen stärkt Mister Spex seine regionale Präsenz in wichtigen Regionen und erweitert die operative Basis um profitable, gut etablierte Stores. Damit stärkt Mister Spex seine Position als einer der führenden Omnichannel-Optiker Deutschlands.
„Mit diesen Akquisitionen integrieren wir profitable, gut geführte Optikgeschäfte, die unser Filialnetz gezielt stärken“, sagt Tobias Krauss, CEO der Mister Spex SE. „Unser Fokus liegt auf Qualität, nicht auf Volumen. Wir investieren in Unternehmen, die unmittelbar EBITDA-steigernd wirken, unser Markenportfolio erweitern und unsere optische Kompetenz vertiefen. Diese disziplinierte Vorgehensweise ermöglicht uns, effizient zu wachsen und unseren Weg zu nachhaltiger Profitabilität weiter zu beschleunigen.“
Operative Effizienz und Margenentwicklung setzen sich fort
Die Bruttomarge stieg im dritten Quartal 2025 um rund 600 Basispunkte auf 54,8 % getragen von einem höherwertigen Produktmix, disziplinierter Preissteuerung und dem wachsenden Anteil der Premium-Eigenmarke SpexPro. Im September führte Mister Spex zudem gemeinsam mit Hoya eine neue Linie von Premium-Markengläsern ein, die das Portfolio im hochpreisigen Segment erweitert und künftig positiv zur Margenentwicklung beitragen wird.
Der Free Cashflow verbesserte sich im Jahresvergleich um 10,2 Mio. Euro auf -7,5 Mio. Euro. Haupttreiber waren operative Verbesserungen, die sich in einem höheren operativen Cashflow, geringeren Investitionsausgaben sowie höheren Mittelzuflüssen aus Finanzierungstätigkeiten widerspiegeln. Letztere wurden unter anderem durch eine Sale-and-Leaseback-Transaktion unterstützt. Zum Quartalsende beliefen sich die liquiden Mittel auf 57,6 Mio. Euro.
Starkes Momentum im deutschen stationären Geschäft
Im deutschen Kernmarkt führten die fortgesetzten Reduzierungen der Rabattaktivitäten zu rückläufigen Online-Umsätzen, während das stationäre Geschäft deutlich zulegen konnte.
Der stationäre Umsatz stieg um 11 % (flächenbereinigt um 10 %) und unterstreicht die Robustheit und wachsende Stärke des stationären Geschäfts.
Während Sonnenbrillen und Kontaktlinsen weiterhin von der geringeren Rabattaktivität betroffen waren, verzeichneten Korrektionsbrillen ein solides Wachstum von 9 % und machten im dritten Quartal fast die Hälfte des deutschen Umsatzes aus.
Auch die Profitabilität im Store-Netz verbesserte sich weiter: 35 Stores erzielten EBIT-Margen von über 10 % (Q3 2024: 18 Stores) – ein neuer Höchstwert für Mister Spex. Der Anteil von Korrektionsbrillen in den Stores stieg auf 62 % (Q3 2024: 59 %) und verdeutlicht den Erfolg des strategischen Fokus auf margenstarke optische Produkte.
Das im Mai 2025 eingeführte Abo-Modell „Mister Spex Switch” trug im dritten Quartal bereits rund 10 % zum Filialumsatz bei. Eine im Oktober gestartete Marketingkampagne unterstützt die Kundengewinnung und -bindung über alle Kanäle hinweg.
„Die Ergebnisse des dritten Quartals unterstreichen, dass unsere Transformation planmäßig voranschreitet“, sagte Tobias Krauss. „Wir werden unsere Strukturen weiter verschlanken und die Effizienz in allen Bereichen steigern. Unser Fokus bleibt auf nachhaltiger Profitabilität und dem Aufbau der Grundlagen für langfristiges, gesundes Wachstum.“
Ausblick 2025 – Prognose bestätigt
Nach drei Quartalen liegt Mister Spex auf Kurs, die Profitabilität weiter zu verbessern und die Kostenbasis nachhaltig zu senken. Mister Spex bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 und rechnet mit einem Rückgang des Nettoumsatzes zwischen 10 % und 20 % sowie einer EBIT-Marge im Bereich von -5 % bis -15 %.
Der Bericht zum dritten Quartal 2025 sowie weitere Informationen für Analysten und Investoren stehen auf der Investor-Relations-Website von Mister Spex zur Verfügung. Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 ist für den 26. März 2026 geplant.
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