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Duncker-Medaille: KGS ehrt PD Dr. Wolfgang Wesemann
Gewürdigt wird ein Lebenswerk, das Physik, Medizin, Augenoptik und Aufklärung
über zwei Jahrzehnte hinweg vereint und die Arbeit des KGS entscheidend geprägt
hat.

Das Kuratorium Gutes Sehen e. V. hat PD Dr. Wolfgang Wesemann mit der Duncker-Medaille ausgezeichnet. Die Ehrung fand am 3. November im Rahmen des SPECTARIS-Trendforums in Berlin statt. Gewürdigt wird ein Lebenswerk, das Physik, Medizin, Augenoptik und Aufklärung über zwei Jahrzehnte hinweg vereint und die Arbeit des KGS entscheidend geprägt hat.
Dr. Wesemann begann seine Laufbahn mit einer Augenoptikerlehre im elterlichen Betrieb. Nach seinem Studium der Physik, Mathematik, Chemie und Astronomie in Hamburg und München promovierte er im Fach Physik und habilitierte sich in Medizinischer und Ophthalmischer Optik. Er forschte am Smith-Kettlewell Eye Research Institute in San Francisco und leitete von 1989 bis 2016 die Höhere Fachschule für Augenoptik in Köln.
Seit rund 25 Jahren begleitet Dr. Wesemann das Kuratorium Gutes Sehen als wissenschaftlicher Berater. Seine Expertise trug wesentlich zur fachlichen und digitalen Weiterentwicklung des Vereins bei: von den ersten Online-Seh-Checks und der Seh-Check-App bis zum aktuellen Brillenglas-Profiler. „Ich habe versucht, komplexe Fachthemen in eine einfache Sprache zu übersetzen. Und ich meine, das ist mir im Laufe der Zeit immer besser gelungen“, sagte Dr. Wesemann bei der Preisverleihung.
Auch medial brachte er das Thema gutes Sehen einem breiten Publikum näher. Etwa bei Stern TV, Quarks & Co oder dem ARD-Morgenmagazin. „Dr. Wesemann steht für wissenschaftliche Präzision und Verlässlichkeit. Seine fachliche Prüfung und Einordnung machen unsere Inhalte belastbar und öffnen die Türen zu Redaktionen, die auf verlässliche Quellen setzen“, so Kerstin Kruschinski, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Kommunikation des KGS.
Mit der Duncker-Medaille ehrt das KGS Persönlichkeiten, die mit Wissen, Leidenschaft und Engagement die Augenoptik nachhaltig geprägt haben. Die Auszeichnung erinnert an Johann Heinrich August Duncker (1767–1843). Zuletzt wurden Josef May (2022) und Prof. Randolf Rodenstock (2011) geehrt.
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