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Wetzlich zum Tag der Verkehrssicherheit

Anlässlich des Mottos „Nüchtern fahren, Leben bewahren“ des Tages der Verkehrssicherheit erinnert Wetzlich-Geschäftsführer Florian Gisch daran, dass die Wirkung von Alkohol und Drogen am Steuer in der Öffentlichkeit bekannt sein dürfte, die des schlechten Sehens aber offensichtlich nicht.

14. Juni 2024
Wetzlich zum Tag der Verkehrssicherheit
Wetzlich zum Tag der Verkehrssicherheit

Der dritte Samstag im Juni gehört wie jedes Jahr dem Tag der Verkehrssicherheit, der seit 2005 vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat initiiert wird. Dieses Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Nüchtern fahren, Leben bewahren“. Damit werden die Herausforderungen durch Alkohol und Drogen im Straßenverkehr in den Mittelpunkt gerückt, um so auf die erschreckende Zunahme von Unfällen in Zusammenhang mit Alkohol und Drogen aufmerksam zu machen.

Immer noch sterben Jahr für Jahr rund 3.000 Menschen im Straßenverkehr, erklärt Wetzlich in einer Pressemeldung. In diesem Jahr sei der 15. Juni die passende Gelegenheit, die Bedeutung der Verkehrssicherheit für uns alle im Alltag herauszustellen. Der Verzicht auf Rauschmittel am Steuer stehe zurecht im Vordergrund der Aktionen und Appelle, seit jeher sei aber auch das Sehen ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit im Straßenverkehr: Der Berufsverband der Augenärzte schätze, dass jährlich rund 300.000 Unfälle passieren, weil Verkehrsteilnehmer nicht ausreichend gut sehen. Und es seien insbesondere die schlecht sehenden Autofahrer, die zu dieser enormen Zahl beitragen.

Ein Gesetz, das vorschreibt, wie oft Autofahrer zum Sehtest müssen, sei dennoch in Deutschland nach wie vor nicht in Sicht. Nur die Fahrerlaubnisverordnung legt fest, dass jeder Fahrzeugführer sicherstellen muss, dass er fahrtüchtig ist. Dazu müsse nur einmal im Leben der Führerscheinsehtest vor dem Erwerb des Führerscheins bestanden werden – also häufig genug im Alter von 17 oder 18 Jahren. Eine Regelung, die Wetzlich-Geschäftsführer Florian Gisch nicht nachvollziehen könne: „Wir wissen alle, dass das bei Hyperopen mit geringen Stärkenänderungen noch nicht weiter problematisch ist, zumindest wenn das Auge noch nicht am Grauen Star operiert wurde. Bei Minuswerten funktioniert das aber nicht! Hier reicht eben eine Kurzsichtigkeit von -0,50 Dioptrien, um das Sehen um etwa 50 Prozent zu verschlechtern und dich so zu einem erheblichen Verkehrsrisiko zu machen.“

Die Diskussion müsse weiter geführt werden, längst nicht alle schlecht sehenden Autofahrer würden sich wissentlich mit diesem Defizit ans Steuer setzen. Augenoptiker könnten an dieser Stelle viel für die Aufklärung tun, letztlich liege es auch in ihrem eigenen Interesse, die Aufmerksamkeit auf bekannte Alltagserscheinungen zu lenken und hochzuhalten.

Alkohol und Drogen könnten am Steuer dafür sorgen, dass der Fahrer zu langsam reagiert oder Verkehrssituationen falsch einschätzt. Unbestritten sei die möglichst uneingeschränkte Reaktionsfähigkeit eine wichtige Voraussetzung für das sichere Führen eines Fahrzeugs. Dass auch schlechtes Sehen die Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigt, „ist vielen Kunden gewiss nicht klar, kann aber nicht oft genug thematisiert werden“, meine Gisch.

Quelle: Wetzlich Optik-Präzision GmbH

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