24.04.2015 News
Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, hat eine schwedische Autorengruppe jetzt erstmals in einer großen populationsbasierten Studie einen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität bzw. Inaktivität und dem Risiko einer Kataraktoentstehung belegt. 23 853 Frauen und 28 807 Männer im Alter vom 45 bis 83 Jahren wurden im Schnitt über 12 Jahre nachbeobachtet. In diesem Zeitraum wurden 11 580 Fälle von altersbedingter Katarakt neu diagnostiziert (Linsentrübungen aus anderen Ursachen wie Trauma oder postinflammatorisch waren ebenso von der Auswertung ausgeschlossen wie kongenitale Katarakte und Probanden, die bereits eine Kataraktoperation hinter sich hatten). Das Viertel der Studienteilnehmer, das in Befragungen die höchste körperliche Aktivität angegeben hatten, wiesen gegenüber der physisch inaktivsten Viertel ein um 13 % geringeres Kataraktrisiko auf. Wer zum Beispiel pro Tag mehr als 60 Minuten geht oder Fahrrad fährt, wies ein um 12 %, wer schwer körperlich arbeitete gegenüber sitzenden Tätigkeiten ein um 16 % vermindertes Kataraktrisiko auf.Die Autoren der Studie ziehen aus diesen Beobachtungen folgendes Fazit: Bislang galt die Vermeidung von intensiver Lichtexposition als die wahrscheinlich einzige Maßnahme, um der Kataraktentstehung entgegenzuwirken. Wie der Lichtschutz dürfte der positive Effekt – das Verhindern oder zumindest Verzögern der Linsentrübung – körperlicher Tätigkeiten und Aktivitäten auf eine Verminderung des oxidativen Stresses auf Zellebene zurückzuführen sein. Ein physisch aktiver Lebensstil reduziert möglicherweise die Konzentration von C-reaktivem Protein, verbessert das Lipidprofil und wirkt Risikofaktoren der Katarakt wie Hypertonus und Diabetes mellitus entgegen, meinen die Autoren.
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Newsübersicht
24.04.2015 News
Optikernetz berichtete Anfang April über die Offerte eines sehr offiziell anmutenden Dienstleisters, der einen Leser mit einem Formular kontaktierte. Nun fasste die Eintragszentrale beim Leser nach, weil dieser selbstverständlich nicht auf das erste Schreiben reagiert:Der Hinweis „! Schreiben wurde Ihnen bereits am 27.03.2015 zugesandt.“ ist dem Kopf des Formulars nun zu entnehmen. Weiter unten steht: „Die Daten bei Annahme des Angebotes nochmals auf Richtigkeit kontrollieren - Bitte mit Ihrer Unterschrift bestätigen -“.Diese Hartnäckigkeit ist eine völlig neue Dimension in diesem inzwischen sehr abgedroschenen Geschäftsfeld. Man darf gespannt sein, ob sich der Anbieter nach weiter ausbleibender Antwort des Lesers nochmal an ihn wenden wird. 07.04.2015: Amtlich wirkende Eintragszentrale unterwegs
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