02.03.2015 News
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Accenture sind deutsche Kunden kompliziert. Und nicht nur das. Sie seien auch ungeduldig, schnell frustriert und nachtragend."Die deutschen Kunden haben die höchsten Ansprüche der Welt", sagt Accenture-Berater Sven Drinkuth. In ihrer Studie "Global Consumer Pulse Research" hat die Unternehmensberatung Accenture rund 24.000 Kunden in 33 Ländern befragt, davon allein 1.200 in Deutschland.Vor allem drei Dinge seien den deutschen Kunden wichtig:  1. Kaufen und Bezahlen solle einfach und schnell sein. Komplizierte Prozeduren könnten die Deutschen ebenso wenig ausstehen wie lange Warteschleifen. 2. Vertrauenswürdigkeit werde den Deutschen immer wichtiger. Gebrochene Leistungsversprechen und fehlender Datenschutz störten das Vertrauen genauso wie unqualifizierte Mitarbeiter.3.  Hohe Qualität bleibe ein wichtiger Faktor für die Deutschen, vom Preis als allentscheidendem Kaufargument habe sich die Mehrheit der Bevölkerung verabschiedet.Besorgniserregend an der Studie sei, dass die die Deutschen angeblich immer häufiger frustriert von dem seien, was ihnen geboten wird:  87 Prozent der Kunden beschwerten sich in der Studie über falsche Versprechungen der Anbieter,  83 Prozent über mangelnden Datenschutz,  80 Prozent über unqualifizierte Mitarbeiter.Mehr als die Hälfte der Befragten sage zudem, die Unternehmen verstünden ihre Bedürfnisse heute schlechter als noch vor zehn Jahren.Für die Anbieter könne die gestiegene Unzufriedenheit gefährlich werden, denn neuerdings blieben die Deutschen ihren Firmen nicht mehr unbedingt treu: 60 Prozent sagen der Studie zufolge, sie würden heute eher zur Konkurrenz wechseln als noch vor zehn Jahren.Enttäuscht ein Unternehmen, könnten sich zwei Drittel der Kunden nicht vorstellen, zu diesem Unternehmen zurückzukehren. Und auch das verbliebene Drittel wechsele nur zurück, wenn das Unternehmen entweder den Preis senke oder die Qualität erhöhe.
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Newsübersicht
02.03.2015 News
Fielmann verkaufte  2014 nach eigenen Angaben mit 7,6 Millionen Brillen gut vier Prozent mehr als im Vorjahr. Acht Filialen kamen im vergangenen Jahr hinzu, insgesamt betrieb Fielmann damit zuletzt 687 Niederlassungen.Der Jahresüberschuss kletterte 2014 um 13 Prozent auf 161 Millionen Euro, wie Fielmann mitteilte. Davon sollen erneut mehr als 80 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet werden, darunter als größte Anteilseigner die Familie des Unternehmensgründers. Die Dividende soll um 15 Cent auf 1,60 Euro klettern. Direkt und über eine Stiftung kontrolliert die Familie von Günther Fielmann knapp 72 Prozent.Für das laufende Jahr zeigte sich Fielmann zuversichtlich, den Marktanteil weiter auszubauen. Eine konkrete Prognose gab der Vorstand jedoch nicht.
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