25.05.2016 News
So zu lesen in der GfK-Konsumklimastudie für Mai 2016.Die Konsumstimmung der deutschen Verbraucher zeige im Mai ein uneinheitliches Bild. Für Juni prognostiziere der Konsumklima-Gesamtindikator 9,8 Punkte nach 9,7 Zählern im Mai. Während die Konjunkturerwartung sowie die Anschaffungsneigung zulege, müsse die Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen.Die Verbraucher gingen nach wie vor davon aus, dass die deutsche Wirtschaft ihren moderaten Aufschwung in den kommenden Monaten fortsetzen werde. Das signalisiere der leichte Anstieg der Konjunkturerwartung in diesem Monat. Auch die Anschaffungsneigung, die bereits ein sehr hohes Niveau erreicht habe, nähme noch einmal zu. Lediglich die Einkommenserwartung verliere Punkte, könne sich jedoch oberhalb der 50-Punkte-Marke behaupten.Mit dieser Entwicklung habe sich der Aufwärtstrend der Konjunkturerwartung verfestigt. Die Konsumenten gingen davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf positiv entwickeln werde. Auch, wenn die Wachstumsraten vermutlich eher moderat blieben.Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent angestiegen. Damit habe die konjunkturelle Entwicklung sogar noch an Schwung gewonnen. Im letzten Quartal 2015 habe das Wachstum im Vergleich zur Vorperiode 0,3 Prozent betragen.Die wesentlichen Impulse für die Konjunktur kämen derzeit aus dem Inland. Laut dem Statistischen Bundesamt seien sowohl erhöhte Konsumausgaben der privaten Haushalte als auch des Staats zu Jahresbeginn verantwortlich für die dynamische Entwicklung.Während die Konjunkturerwartung zulege, müsse die Einkommenserwartung in diesem Monat Einbußen hinnehmen. Doch trotz der aktuellen Verluste zeige sich der Einkommensindikator nach wie vor in hervorragender Verfassung. Eine stabile Beschäftigungssituation sei die Grundlage für spürbare Einkommenszuwächse. Hinzu komme eine niedrige Inflation in diesem Jahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug die Inflationsrate im April minus 0,1 Prozent. Somit verbleibe sowohl Arbeitnehmern als auch Rentnern ein spürbares Plus in ihrem Geldbeutel.Im Gegensatz zur Einkommenserwartung verbessere die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr hohes Niveau noch einmal. Die Kauflaune bleibe ungebrochen. Spürbar steigende Realeinkommen sowie stabile Preise befeuerten die Konsumlaune der Konsumenten.Für Juni 2016 setze das Konsumklima seinen Aufwärtstrend – wenn auch abgeschwächt – fort.Der private Konsum bleibe damit auch in den kommenden Monaten eine wichtige Stütze der Konjunktur in Deutschland.
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Newsübersicht
24.05.2016 News
Haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Ausgleich?In seinem Urteil vom 13.06.2007 stellt das Bundesarbeitsgericht (BAG) abschließend fest, dass Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Ausgleich freier Tage haben, die auf einen Feiertag fallenHat der Arbeitnehmer an einem festen Tag in der Woche frei, z.B. immer dienstags, dann bleibt dieser freie Tag bestehen, auch wenn der Arbeitnehmer in der betreffenden Woche wegen eines Feiertags einen weiteren Tag frei hat, in der vergangenen Woche z.B. der Pfingstmontag. Fällt der Feiertag hingegen auf einen Tag, an dem der Arbeitnehmer sowieso nicht zu arbeiten hätte, erhält er keinen weiteren freien Tag. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der freie Tag deshalb frei ist, um zu vermeiden, dass Ihr Arbeitnehmer über seine wöchentliche Arbeitszeit hinaus tätig ist. Herausgearbeitete freie Zeiten (z.B. Überstunden) verfallen nicht, wenn am vorgesehenen Ausgleichstag ein Feiertag ist.Anders sieht es aus bei variierenden freien Tagen. Diese können dann auch schon einmal so gelegt werden, dass der freie Tag auf einen Feiertag fällt und so ausgeglichen ist.
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