27.01.2012 News
Anlässlich der opti ´12 veranstaltete der ZVA ein Online-Gewinnspiel. Es wurde ein augenoptischer Begriff gesucht, der gleichzeitig die Domain für die Lösung des Rätsels war. Die Gewinner stehen nun fest.Folgende Tipps zum Gewinnspiel wurden in verschiedenen sozialen Netzwerken und auf der Homepage des ZVA platziert: • Gesucht ist ein Begriff aus der Augenoptik/Optometrie.• Jeder braucht es für das binokulare Sehen.• Es ist laut Definition das jeweils andere Auge eines Augenpaares.• Es übernimmt nicht die Führung und wird oft auch Gegenauge genannt.Die Lösung war „Partnerauge bzw. www.partnerauge.de.“ Die fünf Gewinner wurden per E-mail benachrichtigt. Es wurden zwei Nintendo Wii-Konsolen oder eines der drei Fachbücher aus dem Angebot des DOZ-Verlages verlost.
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27.01.2012 Leitartikel
Im Jahr 2007, als es kaum nennenswerte Onlinekonkurrenz für den Augenoptiker gab, war Schlecker ein Gesprächsthema in der Branche. Kaum ein Auflagenturnus des Bestellmagazins des Drogerie-Riesen verging, ohne dass neue Angebote im Bereich Augenoptik auf den Markt kamen und für Aufruhr sorgten. Still geworden ist es um diese Form des branchenfremden Wettbewerbs. Nicht nur, weil Schlecker sein Engagement in der Augenoptik merklich zurückzog, sondern weil das Augenmerk der Branche auf die neu entstehenden Onlineanbieter fiel.
Kaum zu glauben, dass das nur fünf Jahre her ist. Doch Beratungshotline, Zusendung von Auswahlsortimenten und schriftliche Bestellung wirken in Zeiten von virtueller Brillenanprobe und ausgefeilten Internetshops wie eine Höhlenmalerei aus der Steinzeit. Und mit 99,- Euro für eine No-Name-Einstärkenbrille oder 129,- Euro für Restposten-Markenfassungen holt man heute keinen Smartshopper mehr hinter dem Ofen hervor.
Auf der anderen Seite wirken Drehständer mit Sonnenbrillen und Lesehilfen in Kaufhäusern, Supermärkten, Tankstellen, Flughäfen und Bahnhöfen heute auf uns wie selbstverständlich.
Der mit Schlecker verbundene Drogerist Ihr Platz hat gestern ebenfalls den Gang zum Amtsgericht beschritten. Auch unabhängig von der Verflechtung haben es beide Unternehmen nicht leicht gehabt. Insbesondere Rossmann und DM haben Marktanteile erkämpft. Klar ist: in dieser Einzelhandelssparte herrschen Konzentrationsprozesse und Verdrängung.
Unabhängig davon, wie es mit Schlecker weitergeht, muss man sich in unserem einzelhandelsnahen Gesundheitshandwerk die Frage stellen, wie sich in Anbetracht des Wettbewerbs die Drogerie der Zukunft strategisch definiert. Hoffentlich bleiben uns englische Verhältnisse mit brillenfertigenden und -abgebenden Drogeriemärkten auf lange Sicht erspart. Da hat es schon fast etwas Gutes, dass sich fettfingerbefleckte Billigware bei den branchenfremden Wettbewerbern im Lande lieblos an Drehständern langweilt.Links:10.04.2007: Keine Korrektionsbrillen im neusten "Schleckermagazin"30.07.2007: Markenfassungen bei Schlecker05.09.2007: Weiterhin Korrektionsbrillen im Schlecker Bestellmagazin
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