24.04.2014 News
Wenige Stunden nach der Jahrespressekonferenz des ZVA gab Dirk Graber, Gründer und Geschäftsführer der Mister Spex GmbH, folgendes Statement im Rahmen einer Presseinformation ab:„International gesehen machen derzeit vor allem Kooperationen und Akquisitionen in der Augenoptik Schlagzeilen: Luxottica und Google sowie Essilor und Coastal.com. Das bedeutet, dass die Augenoptikbranche immer stärker vom Internet und modernsten Technologien beeinflusst wird. Auch Online-Optiker wie der Marktführer Mister Spex tragen durch Technologieentwicklung und Aufklärung der Verbraucher wesentlich zur Digitalisierung der Augenoptik bei.In Deutschland verzeichnet die Augenoptikbranche seit Jahren lediglich ein leichtes, einstelliges Umsatzplus, das vor allem auf das anhaltende Wachstum der Filialisten zurückzuführen ist. Mister Spex konnte seinen Umsatz in 2013 um 80 Prozent steigern und die Kooperation mit Partneroptikern weiter voranbringen. Mittlerweile arbeiten über 400 lokale Augenoptiker mit uns zusammen, die für Mister Spex-Kunden Dienstleistungen wie Sehtests und Brillenanpassungen durchführen. Die Kooperation mit den Partneroptikern ist ein moderner Ansatz, der zeigt, wie die Branche offline und online intensiv zusammenarbeiten kann. Dieses Konzept werden wir mit weiteren Augenoptikern ausbauen, die das Internet als Chance sehen und gemeinsamen mit uns die Zukunft der Branche gestalten möchten.“Hiermit nimmt Dirk Graber direkt Bezug auf die vom ZVA im Rahmen der Jahrespressekonferenz bekannt gegebenen langsame Wachstum bei den stationären Augenoptikern (einschließlich der großen Anbieter der Branche), das mit einer Stagnation der Stückzahlen bei 11,3 Millionen Brillen einhergeht. Optikernetz berichtete heute ausführlich. Ob die angesprochene „Digialisierung der Augenoptik“ der Augenoptik zu einem neuen Höhenflug verhilft?Ihre Meinung interessiert uns: Schreiben Sie an info@optikernetz.de, nutzen Sie die Kommentarfunktion oder diskutieren Sie im Optikernetz-Forum mit Kollegen.
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Newsübersicht
24.04.2014 News
Am Dienstag fand die Jahrespressekonferenz des Zentralverbandes der Augenoptiker statt. Folgende Zahlen und Entwicklungen der Branche wurden dabei bekannt gegeben:Der   Umsatz    der   Augenoptik-Branche   ist   im   Jahr   2013  analog  zu   den Vorjahren gestiegen, doch der  Gesamtumsatz von  5,438 Milliarden Euro wird vom  ZVA angesichts der Marktentwicklung  nicht isoliert betrachtet. Die aktuellen Wirtschaftszahlen müssen noch um die Umsatzzahlen des Onlinehandels berichtigt und im Hinblick auf die Entwicklung der Filialisten betrachtet werden, um das Plus von 2,1  Prozent  der stationären Augenoptiker richtig einschätzen zu können.Der Umsatzsteigerung der stationären Augenoptiker auf 5,273  Milliarden Euro steht eine gleichbleibende Stückzahl von verkauften Brillen gegenüber: 11,3  Millionen Brillen. Ohne die Filialisten hätte es kein Umsatzplus gegeben und auch die Stückzahl der stationär verkauften Brillen wäre gesunken.Dennoch ist die Kundenfrequenz beim mittelständischen Augenoptiker gestiegen, auch weil  die Zahl der neuen Sehkorrektionen gewachsen  ist.    Die Anzahl der verkauften Brillengläser stieg  im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent  auf 35,36  Millionen Stück; insgesamt  wurden 2013  in 6,5  Millionen vorhandene Brillen von den Augenoptikern neue Brillengläser eingearbeitet.Die handwerkliche Brillenoptik weist einen Gesamtumsatz von 4,360  Milliarden  Euro  (plus 2,4 %) auf. Handelsware, dazu gehören u.a. auch Fertiglesebrillen, Hörgeräte und Zubehör, erzielte einen Umsatz von 544  Millionen  Euro. Und auf Kontaktlinsen  inklusive  Pflegemittel entfallen 509 Millionen Euro.
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